SSDP - Umsetzung
Zusatzunterstützungen (Subsidized Funds/ Complementary Activities)
Wir unterstützen die Dörfer zusätzlich in den drei Bereichen (nur kurz zusammengefasst):
- Landwirtschaft - Samen zur Verbesserung der Produktionsrate und Aufbau von Depots, sowie Marketingschulungen(viele haben nur für 3-5 Monate was zum Essen und sind von Lieferungen des World Food Programs abhängig. 1
- Bildung- Bau einer Grundschule in Luma
- Gesundheit- Aufbau von Health Offices und Ausbildung zweier Hebammen (Die Müttersterblichkeit ist in Jumla eine der weltweit höchsten)
- Zusätzlich laufen Trainings in diesen Bereichen, sowie in Marketing der lokalen Produkte
Der Schwerpunkt der Massnahmen der ersten Doerfer (Luma und Patmara) in denen wir im Anschluss an das Outreach Program das SSDP praktizieren liegt im Gesundheitsbereich.
Was ist der Subsidized Grant
Erfahrungen in Bangladesh (Grameen und Yunus / diesjähriger Nobelpreisträger) haben gezeigt das viele Cooperativen die Spar und Rückzahlziele nicht erreichen. Ein Teil unserer Trainings und der Management/ Controllingstrukturen zielt darauf ab dies zu verbessern.
Um die Dorfbevölkerung zu motivieren gibt es zudem 4 Zahlungen von Govinda:
- Die Summe die nach dem Sparen und Kredit Training in den Gruppen angespart wird und später in der neu gegründeten Cooperative landet wird verdoppelt
- 75% der Rückzahlungssumme aller Kreditnehmer nach einem Jahr funktionierender Cooperative wird belohnend in den Fond eingespeist
- 50% des ersten Community Projektes wird mitfinanziert
- 25% des ersten Solidarity Projektes wird mitfinanziert
(die Maximalsummen sind limitiert)
Detailmassnahmen sind im Projektproposal beschrieben und in der Log Frame Matrix detailliert dargestellt.
Finanzen
Die Finanzen sind im Downloadbereich Shangrila Sust. Dev. Programs Datei, transparent dargestellt. Im Vergleich mit laufenden Projekten in Kathmandu erreichen wir im Westen mit einem Bruchteil des Geldes den Support von mehr als 2000 Menschen.
Nach 5 Jahren sind keine Folgekosten mehr für den Verein existent, d.h. die neu gegründete Cooperative hat sämtliche Bestandteile des Projektes bis dahin vollständig übernommen.
Die Hauptausgaben des Projektes fundieren auf der Vielzahl an Bewusstseinbildenden Trainings.
1.Die in dem neuen Westnepalprojekt verwendeten Samen sind keine Hybrid Samen im herkömmlich bekannten Sinn. Es handelt sich um lokal in Nepal verbesserte Samen, die weiterverwendbar sind und keine Abhängigkeit mit sich bringen. Die aktuelle Lage in Westnepal zeichnet sich derzeit durch 1500 Hungertote im Jahr und 16 Flugzeuge aus, die tagtäglich Reis - gespendet von der EU, Korea und USA - transportieren.
Wer sich damit mehr auseinandersetzt, v.a. wie Nahrungsmittel für Entwicklungsländer eigentlich nur der Industrie/ Agrarwirtschaft des Geberlandes zu Gute kommen, wird in Hybrid Seeds im herkömmlichen Sinne (die wir wie oben erwähnt nicht verwenden) immer noch das kleinere Übel sehen (Kerosin usw. noch nicht in Betracht gezogen)
Im Dokument
Defend Hybrid-Improved local Seeds (14 kB) werden die von uns gesponsorten Samen und der Hintergrund in Jumla mehr beleuchtet, und der entwicklungspolitisch einwandfreie Einsatz dieses Supports aufzeigt.